Klinik für Neurologie

AG Endogene neurale Stammzellen

 

Leiter

Prof. Dr. med. Christoph Redecker

Leitender Oberarzt


Telefon: 03641 - 9 323 430
Fax: 03641 - 9 323 422
Website
 

Mitarbeiter

  • Silke Keiner
    03641 - 9 32 59 14
  • Dr. Albrecht Kunze
    03641 - 9 323 482
  • Julia Karius
    03641 - 9 32 59 16
  • Dr. Fanny Niv
    03641 - 9 323 484

 

Forschungsschwerpunkte

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Rolle endogener neuraler Stammzellen für die Funktionserholung und Reorganisation nach Schädigungen im erwachsenen Gehirn. Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass nach ischämischen Schlaganfällen und anderen Störungen der Hirndurchblutung endogene neurale Stammzellen in umschriebenen Regionen des erwachsenen Gehirns (Subgranulärzone im Gyrus dentatus und Subventrikulärzone an der lateralen Ventrikelwand) proliferieren und zu neuen Nerven- und Gliazellen differenzieren. Einige Befunde deuten darauf hin, dass neurale Vorläuferzellen aus der Subventrikulärzone in das Infarktgebiet einwandern und dort an Reparaturvorgängen teilnehmen. Darüber hinaus werden vermutlich ruhende lokale Stammzellen aktiviert, die vor Ort neue Nerven- und Gliazellen bilden.

 

Die Arbeitsgruppe konzentriert sich auf folgende Teilprojekte

  • Untersuchungen zur Herkunft und Wanderung verschiedener endogener Stammzellpopulationen nach experimentell induzierten Hirninfarkten.
  • Morphologische und funktionelle Charakterisierung der Differenzierung und Integration der aus den Stammzellen hervorgegangenen Zellen in das bestehende Netzwerk nach experimentell induzierten Hirninfarkten.
  • Analyse der funktionellen Auswirkungen der endogenen Stammzellproliferation nach Hirninfarkten mit Hilfe elektrophysiologischer und verhaltensbiologischer Untersuchungen.
  • Untersuchungen zum Einfluß aktivitätsabhängiger Prozesse auf die Stammzellproliferation und -differenzierung nach fokalen

Es ist zu erwarten, dass ein besseres Verständnis der Mechanismen und Auswirkungen der endogenen Stammzellproliferation nach ischämischen Schlaganfällen die Entwicklung neuer Therapiestrategien für das erwachsene Gehirn ermöglicht.