Klinik für Neurologie

AG Neuroimmunologie und Synaptopathie

Leiter

Prof. Dr. med. Christian Geis

Oberarzt


Telefon: 03641 9 32 34 13
Fax: 03641 9 323 402
Website
 

Mitarbeiter

Benedikt Grünewald

Dr. rer.nat.
Experimentelle Neurologie


Telefon: 03641 9325914
 

Holger Haselmann

Dipl.-Biol.
Experimentelle Neurologie


Telefon: 03641 396631
 

Christian Werner

Dr. rer.nat.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter


Telefon: 03641 9326787
 

Dr. med. Luise Röpke

Assistenzärztin

 

Dr. med. Franziska Wagner

Assistenzärztin

 

 

  • B. Sc. Lars Schmidl (Doktorand) Tel.: 03641 9326787
  • Claudia Sommer (Medizinisch-technische Angestellte) Tel.:03641 9323528
  • Jonathan Wickel (medizinischer Doktorand)
  • Hanna Rupp (medizinische Doktorandin)
  • Julius Zermann (medizinischer Doktorand)

Neurologie_Geis_16-04-2015_02

Forschungsschwerpunkte:

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit mehreren Forschungsschwerpunkten:

Zum einen analysieren wir Defizite der synaptischen Transmission, die durch humorale Faktoren, v.a. durch Autoantikörper mit Zielantigenen im ZNS verursacht werden. Grundlegende Arbeiten sind hierzu bei der Modellerkrankung des Stiff person-Syndroms erfolgt, bei der wir Evidenz für eine krankheitsinduzierende Relevanz der assoziierten Autoantikörper gegen das synaptische Protein Amphiphysin zeigen und auch die zugrunde liegenden pathophysiologischen Mechanismen im Tiermodell und auf Einzelzellniveau aufdecken konnten. Wir untersuchen außerdem die pathophysiologische Rolle weiterer Autoantikörper, wir z.B. Antikörper gegen die Glutamat-Decarboxylase 65 (GAD65), welche ebenfalls mit dem Stiff person-Syndrom, aber auch mit der Batten-Erkrankung und anderen autoimmun bedingten Erkrankungen des ZNS assoziiert sind. Weiterhin erforschen wir die immunpharmakologischen Wirkungen von Autoantikörpern gegen Aquaporin 4, dem Zielantigen bei der Neuromyelitis optica und Effekte von Autoantikörpern gegen ionotrope Glutamatrezeptoren, die mit der autoimmunen Enzephalitis assoziiert sind.

Synapse                         Zelle

 

 

Ein weiterer thematischer Schwerpunkt mit Förderung des „Center for Sepsis Control and Care“ (CSCC) sind Untersuchungen zur Pathophysiologie der septischen Enzephalopathie. Hierbei werden mit hochauflösenden mikroskopischen und elektrophysiologischen Methoden im Tiermodell und in akuten Schnittpräparaten Veränderungen der synaptischen Architektur und Plastizität untersucht. Erkenntnisse hiervon werden in Bezug zu Verhaltensauffälligkeiten der Versuchstiere gesetzt und analysiert. In weiteren Projektschritten soll der Zusammenhang der entzündlichen Veränderungen bei der Sepsis mit den Langzeitwirkungen auf die Kognition ermittelt werden. Des Weiteren werden innovative Therapieverfahren im Tiermodell untersucht.

ltp